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KLOPFZEICHEN
Erzählungen

Monika Helmecke hört auf Klopfzeichen, auf die ganz leisen, so leise wie die Herztöne
eines noch Ungeborenen, und auf die lauten, so laut wie die hämmernden töne, die der
protestierende Junge seinem Klavier entlockt.
Gerda will den Mann nicht, der ihr Selbstbewußtsein untergrub, und nicht sein Kind.
Sie läßt die Schwangerschaft unterbrechen. Sie vermißt aber das Wesen, das da in ihr
heranwachsen wollte, sie glaubt seine Bewegungen zu spüren und "redet" mit ihm.
Für die Studentin der Mathematik ist das Zusammensein mit Erich, dem phantasievollen,
versponnenen jungen Mann, wie ein Märchen. Und doch trennt sie sich von ihm. Sie kann mit
ihm in ihrer Wirklichkeit nicht leben. Aber seine Träume fehlen ihr.
In ihren Geschichten, "alltäglichen" und phantastischen, geht die Autorin
den Widersprüchen und den Möglichkeiten des Miteinander in unserer Gesellschaft nach.
- Klappentext |
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